Auszeit

November 8, 2011

Wie man sehen kann, gab es leider seit August keinen neuen Artikel mehr. Der Grund? Zeitmangel und auch derzeit fehlende Motivation. Durch meine Selbständigkeit und auch die Möglichkeit, kurze Meinungen direkter per Google+ kundzutun hat das Warumblog etwas gelitten.

Daher ziehe ich lieber direkt die Reißleine und schiebe eine Pause ein, um nicht ständig im Hinterkopf zu haben, dass ich hier mal wieder etwas schreiben muss. Vielleicht kehre ich hierher zurück, vielleicht auch nicht. Mal sehen, wie es weitergeht, Spaß hat es auf jeden Fall gemacht.

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USA von Ratingagentur herabgestuft – alles nur ein Irrtum?

August 6, 2011

Ist schon lustig. Werden Länder wie Griechenland oder Irland von den Ratingagenturen abgewertet, bemühen sich die USA schnellstmöglich, ihre Agenturen zu verteidigen. Sind ja US-Firmen, die irren sich per Definition nicht.

Kaum wird dann von Standard’s and Poor’s das eigene Land abgewertet, ist das natürlich eine persönliche Beleidigung und geht gar nicht. Egal, Schulden machen alle Länder weiterhin, gelernt wird eh nichts.

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Unzuverlässigkeit hat einen Namen: Spedition Hasenkamp Flörsheim

Juli 17, 2011

Ich bin ein großer Freund von online-Bestellungen, speziell amazon.de ist einfach bequem. Bisher klappte auch jede Lieferung einwandfrei, Rücksendungen wurden auch (wenn sie überhaupt mal vorkamen) flott bearbeitet. Nun habe ich dort am 3.7. einen Trockner bestellt, bei der Bestellung kann man bequem einen Liefertermin für die Spedition vereinbaren – und damit fing es an…

Mein Wunschtermin war der 7.7., das habe ich auch bei Amazon so in der Auswahlliste möglicher Termine festgelegt. Am 5.7. bekam ich einen Anruf der Spedition Hasenkamp aus Flörsheim, dass der Trockner leider an diesem Termin nicht geliefert werden könnte, ob mir der Samstag 9.7. zwischen 12 und 16 Uhr recht wäre. Ich sagte zu.

Samstag um 11:45 hatte ich einen Anruf einer 06145er Nummer auf meinem Telefon, leider hat 3x klingeln nicht gereicht, und ich habe ihn verpasst. Auf der Mailbox war nichts. Also Rückruf (wie erwartet war es die Spedition)  mit Ansage “Sie rufen leider außerhalb unserer Geschäftszeiten an”. Der Trockner kam natürlich nicht, gegen 15 Uhr probierte ich mal die Hotline von Amazon aus. Die Dame am Telefon konnte die Lieferdaten der Spedition einsehen und meinte, dass ich nun für den 12.7. eingeplant wäre. Schön, hätte man mir auch auf den AB sprechen können. Amazon bot einen 10€ Gutschein an, den ich mit der Entschuldigung zusammen akzeptierte.

Am 11.7. also Anruf bei der Spedition, wo mein Trockner denn sei. Nach einigen Ausreden (kann ja mal passieren, blabla) hatte ich einen neuen Termin für den 12.7. zwischen 8 und 10 Uhr. Also eigentlich genau das, was mir der Amazon-Support auch schon einen Tag früher gesagt hatte.

Am 12.7. rief dann morgens der Fahrer an, wo denn meine Hausnummer sei. Gut, altes Navi, ich hab’s beschrieben und hatte dann tatsächlich kurze Zeit später meinen Trockner, juhuu!Aber die Story ist noch nicht fertig; wir hatten nämlich noch einen Lattenrost + Matratze bei Neckermann bestellt, das Bett bei einem anderen Versender. Die Spedition war leider wieder Hasenkamp, kann man sich ja nicht aussuchen.

Die Terminankündigung dazu hatten wir in Form einer Postkarte am 5.7. im Kasten, terminiert war das ganze auf 13.7. 12 bis 19 Uhr (“Genauere Zeitangaben sind auch am Liefertag leider nicht möglich! Bitte haben Sie dafür Verständnis”).

Am 13.7. kam – nichts.

Also am 14.7. um 9:15 wieder ein Anruf bei Hasenkamp, wo meine Lieferung bleibt. Wieder die Ausrede, dass da auch mal was mit dem Laster sein könnte. Mein Kommentar, dass das einmal zieht, aber nicht bei 3 ausgefallenen Terminen, wurde mit Murphy`s Law kommentiert, ich habe schon mal lauter gelacht. Die Dame hat übrigens interessanterweise gesehen, dass ich 3 Lieferungen über die Spedition bekommen soll und fragte, ob diese zusammengelegt werden könnten. Passt mir, ich wollte nur eine Bestätigung per email haben. Die konnte sie mir dann nicht schicken, weil sie keinen Mailzugang hat … ich bat also genervt um ihre Vorgesetzte.Die telefonierte gerade, meine Nummer schrieb sie aber auf.

Nach einer Stunde noch kein Rückruf.

Knapp zwei Stunden später war es dann soweit, ich hatte die Dame tatsächlich am Apparat. Entschuldigung Fehlanzeige, nur wieder die Ausrede, dass der Laster ja mal Probleme haben kann. Darf er auch, ABER NICHT 3X BEIM GLEICHEN KUNDEN OHNE ANRUF! Wieder die gleiche Story, Bestellungen zusammenlegen ja, email bitte, genervt und ohne Hoffnung auf Mail aufgelegt. Die kam aber dann doch nach 45 Minuten. Ich bin also gespannt, wie es weitergeht, wenn die anderen Teile eintreffen.

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Ladenschluss im Internet

Juni 16, 2011

Da denkt man, dass man im Internet rund um die Uhr einkaufen kann, und dann kam mir heute morgen folgende Meldung beim Bestellen von Battlefield 3 entgegen:

Naja, halt bei amazon geschaut, da gibt’s so einen Kasperkram nicht (aber dafür nur Lieferung bei persönlicher Annahme).

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Ist es so schwer ehrlich zu sein – Mindfactory und die geklauten Kundendaten

April 16, 2011

Eben zufällig auf heise.de gelesen “Mindfactory Kundendaten kursieren im Netz”. Anfang Februar scheint wohl beim Online-Händler Mindfactory eingebrochen worden zu sein und es wurden Kundendaten entwendet; damals hatte ich den Artikel nicht gesehen.

Angriffe gegen Online-Händler passieren; ist nicht schön und man wünscht sich mehr Sicherheit, aber manchmal geht es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen schief. Daher mache ich auch bei solchen Dingen erst einmal kein Fass auf, sondern ändere in Ruhe mein Passwort. Thema gegessen. Zweites Problem sind Kreditkartendaten, die benutze ich auch online. Allerdings kontrolliere ich regelmäßig meine Kontoauszüge und sobald dort etwas verdächtiges auftaucht, kann ich es zurückbuchen lassen (ist mir tatsächlich schon passiert, die Rückabwicklung war aber so schnell und unkompliziert, dass es kein großes Problem darstellte).

OK, wo ist nun aber mein Problem mit Mindfactory? DIE PENNER HABEN IHREN KUNDEN NICHT BESCHEID GESAGT! Ist es denn so schwer, eine Mail zu versenden “Tut uns leid, sind gehackt worden, ist wahrscheinlich nix passiert, aber ändert doch bitte euer Passwort”.

Und ja, es gibt durchaus Websites, die mit solchen Problemen offen und ehrlich umgehen, sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und dem User helfen, seinen Account zu schützen. Ende 2010 wurde gawker media gehackt und man reagierte mit diesem Artikel.

Ist also gar nicht so schwer.

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Trans-Siberian Orchestra in der Phönix-Halle Mainz

März 20, 2011

Endlich auch einmal in Deutschland – nach Jahren und unzähligen Auftritten in den USA konnte man das Trans-Siberian Orchestra auch einmal hier sehen. In Deutschland sicherlich hauptsächlich als Soundtrack eines unglaublichen Weihnachtsvideos auf YouTube bekannt, hat die Band, die von Paul O’Neill, einem der Väter von Savatage ins Leben gerufen wurde, gut 80% der Halle füllen können.

Motto der Tour war das vorletzte Album, Beethoven’s Last Night. Das Themenalbum dreht sich um Beethovens letzte Nacht, in der der Teufel ihn zu einem Pakt überreden will, um sich seine letzte Symphonie anzueignen.

Positiv fiel gleich zu Beginn auf, dass an den Plätzen eine komplette wirklich gute deutsche Übersetzung aller Texte zu finden war, die dann auch die ganze Show über als Text auf Monitoren eingeblendet wurden. Wobei ich mich schon erschrocken habe, als der Erzähler die ersten drei Sätze auf Deutsch von sich gegeben hat – da war der Teleprompter schon hilfreich – bevor auf Englisch gewechselt wurde.

TSO Lasershow

Schon direkt zu Beginn wurde klar, warum das Konzert nicht ganz billig war – Licht, Nebel, Pyrotechnik und eine beindruckende Lasershow begleiteten die Band. Geniale Stimmen, ein großartiger Erzähler, und eine 15-köpfige Band + Orchester sorgten für einen wirklich gut abgestimmten Sound. Wie auch schon beim Konzert, das ich letztes Jahr in Washington gesehen habe, war die Halle komplett bestuhlt, was stimmungsmäßig immer ein bisschen schwierig ist, aber dennoch kam es bei mir gut an.

Zur Zugabe kam Paul O’Neill höchst selbst für ein paar Songs auf die Bühne und endlich wusste ich, wer der Typ mit Leibwächter am Mischpult war, der die ganze Zeit direkt vor mir gesessen hatte. (Endlich) wurde auch noch etwas von Savatage gespielt: Hall of the Mountain King kam wie immer sensationell, zwischendrin Carmina Burana von Orff und am Schluss noch Chance. Die Standing Ovations gab es zu recht, aus meiner Sicht ein echt gelungener Abend.

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Super E10 – Chaos mit Ansage

März 3, 2011

Seit letzter Woche ist Super E10 auch an meiner Stammtanke angekommen. Wenn man sich überlegt, dass die Einführung ursprünglich für Januar geplant war…

ZapfpistoleIst aber eigentlich auch egal, denn haben will den neuen Sprit sowieso keiner. Inzwischen überlegt die Mineralölindustrie die Drosselung der Produktion, da laut Medien mehr Super Plus als E10 getankt wird. Die Lager quellen mit E10 über, der teurere Super Plus Sprit wird knapp.

OK, dass die Menschen nun Super Plus tanken muss ich nicht verstehen, normales Super gibt es ja weiterhin. Aber dass kein Schwein E10 haben will, muss doch von Anfang an klar gewesen sein, die Fakten:

  • Völlig überstürzte Einführung, ich für meinen Teil habe glaube ich im November oder Dezember das erste Mal in einem Mickerartikel in der Zeitung von dem neuen Zeugs gelesen, mich kurz gewundert und es ignoriert.
  • Preistransparenz fehlt. E10 ist zwar billiger (hier ca. 8 Cent) als Super, aber man verbraucht mehr. Solange man sich da nicht sicher ist, dass es wirklich billiger ist, wird man es nicht tanken.
  • Angeblicher Leistungsverlust – ich finde momentan einfach keine neutralen Quellen, aber es geistert immer wieder durch die Medien und verunsichert die Verbraucher.
  • Unklarheit, welche Autos E10 vertragen. Das, kombiniert mit der Auswirkung, dass bei 1x falsch tanken die Karre angeblich im Eimer ist, verleitet wohl kaum Menschen dazu, es auszuprobieren.
  • Die Umweltbilanz ist wohl bei Mehrverbrauch kaum besser, als die von “normalem” Super.

Und wer hat’s verkackt? Momentan würde ich eher der Politik den schwarzen Peter zuschieben, ist E10 doch eine Vorschrift, die den Mineralölkonzernen gemacht wurde. Gut, die wollen das Zeug natürlich nicht billiger verkaufen, aber das war doch zu erwarten, oder?

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Eine persönliche Nachricht von den Leuten, die heise online lesen

Februar 6, 2011

Seit einiger Zeit prangt oben auf der heise online-Seite für die Leute, die Werbeblocker benutzen, ein Banner “Eine persönliche Nachricht von den Leuten, die heise online lesen”. Neugierig habe ich mal draufgeklickt, klang nicht uninteressant. Ich vermutete schon, dass es um Werbeblocker geht.

Heise versucht hier zu erklären, warum es dem Verlag schadet, wenn Werbeblocker wie AdBlock eingesetzt werden. Es wird dargestellt, dass man das Geld braucht, um Serverkosten etc. zu decke – sehe ich im Grunde ein. Man versuche, nur Werbung zu platzieren, die nicht störend wirkt.

Gut dachte ich mir, mache ich einmal die Probe aufs Exempel. Hier die Seite mit eingeschaltetem Werbeblocker:

Heise ohne Werbung

Und hier die gleiche Seite ohne Werbeblocker:

Heise mit Werbung

Die Werbung am oberen Bildrand ist animiert mit 3 verschiedenen kleinen Anzeigen. Die Werbung am rechten Rand ist animiert. Mitten im Fließtext prangt ein Werbebanner. Ich habe ja keine Ahnung, was heise dann als aufdringliche Werbung ansieht, aber damit macht man sich bei mir die Argumentation kaputt. Derart scheißnervige Werbung kommt nicht gut an – weder bei mir, noch bei vielen anderen, wenn man sich die Kommentare zum Erklärungstext der Redaktion so ansieht.

Ich werde definitiv bei meinem Blocker bleiben, nicht nur für heise, sondern auch für die meisten anderen Seiten im Internet. Die Werbebranche hat sich im Netz einfach dermaßen dämlich und aufdringlich angestellt, dass man sich als Verbraucher wehren muss, es geht gar nicht anders. Popups, popunders, blinkende Banner, am besten noch mit nervigen Sounds. Das hält kein Mensch aus und aus meiner Sicht schadet man so auch dem Produkt, das beworben wird. Aber gut, selbst die Redaktionen angesehener Technikzeitschriften scheinen es ja nicht zu kapieren.

AdBlock für Firefox

AdBlock für Google Chrome

AdBlock für Internet Explorer

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7 Punkte, die mich am Kino nerven

Februar 5, 2011

Ich gehe gern ins Kino – grundsätzlich. Preislich konnte man sich bisher nicht beklagen, im Mainzer Cinestar gibt es das 5-Sterne-Ticket, was mit derzeit 32,50€ und unbegrenzter Laufzeit dann 6,50€ pro Film entspricht. Egal welcher Tag, egal welche Uhrzeit, egal welcher Platz. Klingt gut, funktioniert auch.

In der letzten Zeit scheinen die Kinobetreiber aber alles dranzusetzen, dass ich doch lieber zu Hause bleibe, und meine Filme auf DVD schaue. Was genau mich nervt,findet ihr nach dem Jump:

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Van Canto durch den Hintereingang

Januar 7, 2011

Für gestern Abend waren Van Canto im Nachtleben eingeplant, aber schon kurz nach der Ankündigung des Konzerts wurde die Veranstaltung in die Batschkapp verlegt – nicht wirklich unerwartet, da die Wohnzimmergröße des Nachtlebens (300 Plätze) locker geknackt wurde und nicht lange danach auch für die Batschkapp ein “ausverkauft” am Plakat klebte. Klarer Nachteil: Die Batsche ist unglaublich eng und heiß, wenn sie ausverkauft ist; es wartete also ein stressiger Abend auf meine Frau und mich.

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