Standort Deutschland, Produktion China, Englisch ungenügend

März 9, 2010

Am Freitag Abend noch kurz im Loop 5 in Darmstadt gewesen und mit der Frau nach Klamotten geschaut. Bei Street One ist ein Shirt aufgefallen, das wieder einmal beweist, dass Englisch nicht immer die Sprache der Wahl sein sollte:

Estimated

Vielleicht sollte dem Designer mal jemand stecken, dass ein “est.”, welches man bei vielen Marken findet, für “established”, also gegründet, steht. Naja, das Design stammt sicherlich aus Deutschland, die Produktion war wahrscheinlich in China, Indien oder Bangladesch – da kann man nicht verlangen, dass irgendwo in dieser Kette jemand mit Sprachkenntnissen Korrektur liest. Aber vielleicht heißt es ja auch, dass das Design von geschätzt 1983 stammt ;-)

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Review: Russell Allen / Jorn Lande – The Revenge

März 6, 2010

The Revenge - Russell Allen, Jorn Lande Bei meinen letzten Monatseinkauf bei emusic.com wurde mir das Album “The Revenge” von Russell Allen und Jorn Lande vorgeschlagen. Das Cover war in kitschigem Metal-Fantasy-Stil gehalten (wem das nichts sagt, die übliche Drachen, Schwerter, Helden Kombination) also für mich ein klarer Kandidat zum mal reinhören. Ich kaufe meine Musik oft nach dem Plattencover und auch diesmal wurde ich positiv überrascht…

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Vorratsdatenspeicherung gekippt

März 2, 2010

Manchmal, ganz selten, gibt es sie – ein kurzer Blitz der Einsicht schlägt ein. So auch heute: das Bundesverfassungsgericht hat die Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung, mit der alle Verbindungsdaten ein halbes Jahr gespeichert werden müssen, für rechtswidrig erklärt.

Soweit erst einmal ein gutes Zeichen, aber die Details sollte man sich dennoch genau ansehen. Es wird nämlich nicht die komplette Vorratsdatenspeicherung für problematisch erklärt, sondern deren konkrete Umsetzung in Deutschland. Der Gesetzestext sei zu weitgreifend formuliert, es fehle an konkreten Angaben für den Gebrauch der Daten und die Sicherheit der gesammelten Daten sei nicht sichergestellt. An der Richtlinie der EU wird nicht gezweifelt.

Im Grunde also erst einmal eine kleine Verbesserung, die aber auch zeigt, dass Protest in unserem Land Wirkung zeigen kann. 35.000 Unterschriften für einen Protest gegen dieses Gesetz haben auf jeden Fall für die notwendige Aufmerksamkeit gesorgt und das Ergebnis gibt den Protestlern Recht. Die viel kritisierte Umsetzung der deutschen Politik wurde gebremst, aber ich bin mit sicher, dass nicht lockergelassen wird. Für die entsprechenden Ausschüsse ist aber auf jeden Fall erst einmal Nachsitzen angesagt, um die Umsetzung komplett neu zu überdenken.

Fragt man sich nur, warum nicht direkt 2008 Karlsruhe angerufen wurde, um die Thematik, die schon damals bekannt war, abzusichern oder wie jetzt geschehen, zu kippen.

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Warum funktioniert Filmpiraterie?

Februar 26, 2010

Die Tage bin ich bei Lifehacker auf ein interessantes Bild gestoßen, dass mal wieder den Nagel auf den Kopf trifft. Warum funktioniert Filmpiraterie so gut? Weil den Kunden das geboten wird, was sie wirklich wollen, den Film.

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Öfter mal was neues lernen, das NATO-Alphabet

Februar 23, 2010

Letztens am Telefon mit einem Amerikaner hat es mich wieder einmal genervt: Ich musste eine Handvoll Worte übermitteln und irgendwie kamen die nicht so an, wie sie sollten, wir verstanden uns nicht komplett. Buchstaben wurden verwechselt und man musste ständig nachfragen. Fängt man dann an zu buchstabieren, ringt man oft nach Worten: “b like Bush, u like … “ Mist, englisches Wort mit u fällt mir grad nicht ein.

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Zehnfingersystem, das Fazit

Februar 21, 2010

Vor gut acht Monaten habe ich für mich das Projekt Zehnfingersystem gestartet: mittels einer simplem Freeware (Tipp 10) vom eigenen 3,5-Finger-System zum Blindschreiben trainieren. Die Idee war, erst nur die Texte hier ohne Zeitdruck, dann Emails und auch längere Texte damit zu verfassen, irgendwann dann meine komplette Arbeit damit erledigen zu können.

Zu Beginn fiel es mir sauschwer – die ersten Versuche mit Tipp10 waren zwar vielversprechend, aber sobald es ans Tippen von Texten ging, merkt man, dass man eigentlich erst die Lektionen für alle Tasten einmal durchgearbeitet haben muss, um zu wissen, welcher Buchstabe mit welchem Finger zu erreichen ist. Man bekommt zwar überall die Empfehlung, wenn man einmal damit angefangen hat, nicht mit seinem alten System “dazwischenzutippen”, aber gerade zu Beginn ist dies kaum machbar.

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Olympia im Geschwindigkeitsrausch

Februar 18, 2010

langlauf Ein Rodler stirbt kurz vor der Eröffnung, die Abfahrtsläufe ähneln eher einer Stuntshow und selbst Langläufer scheiden aufgrund zu hoher Kurvengeschwindigkeiten aus dem Rennen aus.

Man hat das Gefühl, dass die Veranstalter nur noch durch noch spektakulärere Streckenführung und noch mehr Risiko gewinnen wollen. Die Gesundheit der Sportler scheint egal, Hauptsache, der Adrenalin- und Medallienspiegel stimmt.

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Verkaufsoffener Sonntag

Februar 14, 2010

Erklär mir das doch einmal jemand. Ich habe heute mal wieder beim BloggerAmt vorbeigeschaut und da ist mir unten in der Tag-Cloud ein Begriff aufgefallen “Verkaufsoffener Sonntag”. Selbst “Stars nackt” ist dagegen komplett weg.

Verkaufsoffener Sonntag

Was ist die Faszination an verkaufsoffenen Sonntagen? Warum schieben sich Menschen an Tagen, die sich nur anhand ihrer Bezeichnung vom Samstag unterscheiden durch Innenstädte? Warum gibt man an verkaufsoffenen Sonntagen Geld für Dinge aus, die man sich sonst nicht kaufen würde?

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Dokumentation – warum dieses Negativimage ?

Februar 11, 2010

Diese Woche auf der Arbeit ist es mal wieder zur Sprache gekommen, das Thema Dokumentation. In der wöchentlichen Sitzung der Softwareentwickler sind wir irgendwie draufgekommen und wie immer gab es die unterschiedlichsten Kommentare mit oft negativem Tenor:

Entwickler 1:

Ich habe derzeit keine Zeit zum Schreiben, bin im Stress!

Entwickler 2:

Liest die Dokumentation eigentlich jemand bei uns?

Chef:

Dokumentation kostet Geld, macht das nebenbei.

Warum hat die Dokumentation von Software, oder allgemein von Arbeitsvorgängen so ein absolut negatives Image? Warum schreibt niemand gerne die Dokumentation zu dem, was er getan hat?

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Sherlock Holmes 2009 – überhaupt nicht angestaubt

Februar 8, 2010

Gerade im Kino Sherlock Holmes gesehen – hat wirklich Spaß gemacht. Das Thema um den berühmten Detektiv wird endlich einmal nicht so verstaubt sondern im Stile eines James Bond im alten London dargestellt. Robert Downey jr. als Sherlock und Jude Law als Dr. Watson geben ein kongeniales Paar ab, das sich den ganzen Film hindurch wie einst Jack Lemmon und Walter Matthau, mit Worten duelliert. Die Story ist actiongeladen, aber nicht unlogisch; Geistesblitze von Holmes werden interessant in Einblendungen skizziert, so dass man Klasse folgen kann. Wenn die zu erwartende Fortsetzung das ganze nicht verhunzt, steht uns ein geniales Franchise die nächsten Jahre bevor.

Aufgefallen ist der Soundtrack: Rocky Road to Dublin von The Dubliners, sehr cooler Song.

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