Safer Internet Day
Heute ist Safer Internet Day, hätte wahrscheinlich niemand gemerkt, wenn es nicht durch den heise-Ticker oder 1-2 Blogs aufgegriffen wurde. Jedes Jahr am 10. Februar findet dieser wohl statt, um Aufmerksamkeit auf ein besseres Internet zu lenken, frei von Pornos oder illegalen Downloads. Es werden Kampagnen geplant, wie beispielsweise in Deutschland die Anti-Cyber-Mobbing-Kampagne. Was es nicht so alles gibt heutzutage.
Wenn das Thema so wichtig ist, frage ich mich doch, warum es nicht eine der vielgelobten Kampagnen auf den verlinkten Seiten in mein Bewusstsein geschafft hat, sollen doch Fernsehwerbung und auch Plakate auf die ganze Sache hinweisen. Klingt ein bisschen nach Fehlschlag.
Viel wichtiger als so ein platter Infotag, der mit viel Tamtam Steuergelder verplempert, wäre es, wenn Eltern ihren Kindern beim Umgang mit dem Internet wirklich helfen, offen gegenüber den Interessen ihrer Kinder sind, auch mal eines der bösen “Killerspiele” anspielen, oder mal gemeinsam in einen Chat schauen, um wenigstens die Grundzüge dessen zu verstehen und bewerten zu können, was die Kinder täglich konsumieren. Nichts geht über ein aufgeklärtes Elternhaus, das mit etwas Eigeninteresse an die Sache rangeht und offen die Risiken und auch den Nutzen erklärt.
Für die Erwachsenen gilt das gleiche – nicht nur passiv konsumieren und jeden Mist anklicken, der so per Mail ins Postfach flattert, sondern vielleicht 10 Sekunden darüber nachdenken, dass der nette Anwalt, der einem gerade aus Nigeria schreibt und mal eben 10 Millionen zwischenparken will, vielleicht doch etwas böses im Sinn hat.
Vote for Gehirn, auch und vor allem beim Umgang mit dem Internet.
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