Sichere Passworte leicht gemacht
Ein typisches Problem für Computernutzer sind Passworte. Eines für den privaten Mail-Account, eines für die Anmeldung am Netzwerk der Firma, das Homebanking muss sicher sein, das Blog mag eines haben, natürlich der Webspace generell, der Handy-Provider und der Router zu Hause. Den Kühlschrank bekommt man zwar noch ohne auf, aber schon der Receiver mag für die Konfiguration eines haben.
Natürlich hat man als Anwender auch schon die schlimmen Geschichten über die Leute gehört, die überall das gleiche Passwort verwenden, oder die ganz intelligenten, die den Namen der Freundin verwenden oder den Zettel unter die Tastatur kleben. Alles nicht besonders geschickt, da man ja weiß, Hacker gibt es überall. Aber wer kann sich ein Passwort der Art “6snD-d*vxWa” schon ohne weiteres merken?
Ein simpler Weg für sichere Passworte ist der folgende: Man überlegt sich einen zum Thema passenden Merksatz (oder auch einen unsinnigen, je nachdem, was man sich besser merken kann) und verwendet daraus die Anfangsbuchstaben. Ein Beispiel für ein solches Passwort zum Schutz des eigenen Email-Kontos wäre:
Ich will ein sicheres Passwort für mein Email-Konto. Daraus die Anfangsbuchstaben extrahieren und der erste Versuch für das Passwort steht: IwesPfmEK
Schon einmal gar nicht so schlecht, aber wir wissen ja alle, dass wir auch Zahlen Sonderzeichen brauchen. Also verwenden wir einfach welche, die sich im Satz sowieso finden oder einbauen lassen, der neue Satz lautet: Ich will 1 sicheres Passwort für mein Email-Konto. Es ergibt sich nun ein recht brauchbares Passwort, nämlich Iw1sPfmE-K.
Auf diese Art lassen sich beliebig komplizierte Passworte erzeugen, die man sich ziemlich gut merken kann und die trotzdem (fast) jeden Admin zufriedenstellen.
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