Google Wave – oder auch wie man große Wellen macht, ohne weltbewegendes zu liefern

Oktober 5, 2009

Seit Monaten geistert Google mit seinem neuen Dienst Wave durchs Netz. Vorgestellt Anfang Juni, können inzwischen auch ein paar Normalsterbliche auf die Beta des Dienstes zugreifen. Das ganze funktioniert natürlich wie es sich gehört über “invites”; einen ähnlichen Status unter Nerds hat nur noch die schwarze Kreditkarte glaube ich.

Auf diesen Zug springen neben Blogs wie hier oder hier, inzwischen sogar in meinen Augen bisher als seriös geltende Buchverlage wie O’Reilly, auf und veröffentlichen Bücher über Vorabversionen. Wer ist eigentlich so technikverliebt und kauft sich solch ein Machwerk, nur damit er besser informiert unter Kollegen als der “Kenner des neuesten Hype” dasteht?

Wave logo Die Fakten, die ich über Google Wave bisher kenne, lassen mich nicht gerade aufhorchen. Gemeinsam an Dokumenten arbeiten, die mit Bildern etc. angereichert werden können – großartig? Ich sehe sofort, was andere Teilnehmer meiner wave tippen – super, endlich weiß jeder, dass ich jedes dritte getippte Wort korrigieren muss. Und ansonsten noch ein bisschen Chat, ein bisschen Mail, einmal umgerührt und fertig ist der Wellenberg.

Oder kann mich jemand bekehren und mir in einfache Worten einmal verständlich erklären, was an Wave so toll ist und vor allem, wofür ich es brauchen werde? Vielleicht kapiere ich es ja auch einfach nicht und werde auch in ein paar Monaten zum Wellenreiter (hach, was ein Wortspiel).

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