Was uns die Phishing-Attacken gegen Hotmail, Google und Yahoo zeigen
10.000 Konten wurden bei den den beliebten Freemailern Hotmail, Google und Yahoo geknackt – naja, eigentlich nicht geknackt, sondern abgephisht. Phishing nutzt die Gutgläubigkeit oder Ahnungslosigkeit von Menschen aus und versucht z.B. über gefälschte Emails an Passworte zu kommen. Die grundsätzliche Sicherheit der Dienste war also nie gefährdet, die Menschen waren das Problem und Social Engineering hat es ausgenutzt.
Die Liste der Passworte war im Netz zu finden und Acunetrix, eine britische IT-Security-Beratung hat sich diese angesehen und weitere erschreckende Fakten herausgefiltert: Das beliebteste Passwort war “123456”, dicht gefolgt von “123456789”, auch “111111” kam mehrfach vor. Auf Basic Thinking hat man sich die Mühe gemacht, dies noch etwas weiter zu analysieren.
Ich sage es ganz ehrlich, wenn man sich solche Passworte für sein email-Konto setzt, dann fällt man auch auf die trivialsten Phishing-Versuche rein; mein Mitleid hält sich da ziemlich in Grenzen. Für ein Passwort, welches private Daten sichern soll, könnte man etwas mehr Sorgfalt verwenden, beispielsweise lassen sich nach dieser Anleitung ganz einfach sehr sichere Passworte erstellen, die man sich auch noch ohne Aufschreiben merken kann.
Bitte liebe Internet-Nutzer, macht euch ein paar Gedanken, wer im Netz eure Daten lesen soll. Neben email betrifft dies schließlich auch online-Banking; und dabei geht es nicht nur um die letzten Joke-Mails, sondern um Bares.
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