Script for a Jester’s Tour im Colossaal

Dezember 17, 2009

Nach den letzten beiden Konzerten war bei mir mal wieder etwas Entspannung angesagt – Mick Pointer hatte zum 26 jährigen Jubiläum des klassischen Marillion-Albums “Script for a Jester’s Tear” geladen und ein dankbares Publikum war erschienen. Ich hatte ja erst die Befürchtung, dass es eher ruhig werden könnte, aber das war ein Irrglaube – jeder Song wurde frenetisch bejubelt und mitgesungen (was bei einer Durchschnittslänge von 10 Minuten auch ordentliche Textsicherheit erfordert ;-) ).

Script im Colossaal, sry für die mäßige Qualität Die Band um den Ex-Drummer von Marillion (jetzt Arena, übrigens auch eine Empfehlung für alle Prog-Fans) brachte Songs auf die Bühne, die damals und heute durch ihre Vielfältigkeit einfach nur begeistern können. Von langsamen Melodien bis zum Double-Bass-Crescendo ist alles dabei, filigran gespielt von den hochklassigen Musikern. Brian Cummins als Sänger ließ Fish in keinster Weise vermissen und Nick Barrett (Pendragon) an der Gitarre machte seinen Jobs sowieso erstklassig.

Das Set bestand natürlich aus dem kompletten Script-Album, ergänzt durch Hammertracks wie Forgotten Sons oder das 20 minütige Grendel (inkl. Warnung, doch vorher noch eben aufs Klo zu gehen). Man merkte, dass es den Musikern und dem Publikum Spaß machte, bei der Zugabe Loch Lomond wurde die Band geradezu abgefeiert und erst ein paar Minuten, nachdem das Licht anging hörte auch der Beifall auf – hat sich gelohnt!

Die setlist:

Script For A Jester’s Tear
He Knows You Know
The Web
Garden Party
Chelsea Monday
Forgotten Sons
Charting The Single
Three Boats Down From The Candy
Market Square Heroes
Grendel

Loch Lomond

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