Nach Deopflicht nun kürzerer Urlaub – ich fordere Gehirnpflicht am Arbeitsplatz

August 21, 2010

Das Sommerloch ist toll. Eigentlich gibt es nichts wirklich interessantes zu berichten (warum eigentlich?), aber die Menschen scheinen nach Aufregern zu gieren. Da kommt dann Ursula Frerichs wieder gelegen, um mit ihrer Forderung nach weniger Urlaub für alle die Bevölkerung aufbringen kann. Als Chefin des Unternehmerverbandes mittelständische Wirtschaft fordert sie “4 Wochen Urlaub müssen reichen” – genau, gesetzlich sind ja auch nur 20 Tage vorgeschrieben ;-) . Alles andere sind mehr oder weniger freiwillige Regelungen, die durch Tarifverträge oder Einzelabsprachen den Anspruch heraufsetzen. Wie viele Tage Urlaubsanspruch hat eigentlich Frau Frerichs?

Ach ja, ihre letzte Forderung zur Deopflicht am Arbeitsplatz war auch nicht besser platziert; ich auf jeden Fall wäre für eine Gehirnpflicht am Arbeitsplatz, dann würde es solche Unfälle wie Frau Frerichs in höheren Positionen gar nicht erst geben.

Ich frage mich nur immer wieder, warum die Medien auf einen solchen geistigen Müll anspringen? Lasst die Frau doch einfach labern und ignoriert einen Blödsinn dieser Art. Das Sommerloch kann man sich auch selbst einreden und durch Nachrichten dieses Kalibers schaffen. Sehr schön auch der Stern “Obama besucht mit seinen Töchtern eine Buchhandlung”, na hallo, wenn das keine Nachricht wert ist. Berichtet lieber ausführlich über wirklich wichtige Themen, wie die Flutkatastrophe in Pakistan, die Lithium-Vorkommen in Afghanistan als Auslöser für den Krieg, oder die Festnahme von Victor Bout.

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