Ist es so schwer ehrlich zu sein – Mindfactory und die geklauten Kundendaten
Eben zufällig auf heise.de gelesen “Mindfactory Kundendaten kursieren im Netz”. Anfang Februar scheint wohl beim Online-Händler Mindfactory eingebrochen worden zu sein und es wurden Kundendaten entwendet; damals hatte ich den Artikel nicht gesehen.
Angriffe gegen Online-Händler passieren; ist nicht schön und man wünscht sich mehr Sicherheit, aber manchmal geht es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen schief. Daher mache ich auch bei solchen Dingen erst einmal kein Fass auf, sondern ändere in Ruhe mein Passwort. Thema gegessen. Zweites Problem sind Kreditkartendaten, die benutze ich auch online. Allerdings kontrolliere ich regelmäßig meine Kontoauszüge und sobald dort etwas verdächtiges auftaucht, kann ich es zurückbuchen lassen (ist mir tatsächlich schon passiert, die Rückabwicklung war aber so schnell und unkompliziert, dass es kein großes Problem darstellte).
OK, wo ist nun aber mein Problem mit Mindfactory? DIE PENNER HABEN IHREN KUNDEN NICHT BESCHEID GESAGT! Ist es denn so schwer, eine Mail zu versenden “Tut uns leid, sind gehackt worden, ist wahrscheinlich nix passiert, aber ändert doch bitte euer Passwort”.
Und ja, es gibt durchaus Websites, die mit solchen Problemen offen und ehrlich umgehen, sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und dem User helfen, seinen Account zu schützen. Ende 2010 wurde gawker media gehackt und man reagierte mit diesem Artikel.
Ist also gar nicht so schwer.
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