Meine playlist
Was erwartet euch hier? Auf dieser Seite will ich meine persönlichen Musikfavoriten vorstellen, vor allem die Bands, die nicht immer in den TOP 10 stehen, oder auf Bühnen vor 100.000 Leuten spielen. Mein Musikgeschmack geht von Progressive Rock über Hardrock bis hin zu Power Metal dann diagonal zu Pop und manchmal auch anderem. Mehr dazu findet ihr auch in meinem last.fm Profil. Ich habe mal alles zu amazon verlinkt, kann aber auch emusic.com sehr empfehlen, die sind in Sachen nicht-Mainstream ziemlich gut sortiert (und mit < 0.30€ pro Track deutlich billiger als iTunes oder amazon). Ansonsten gibt’s bei jedem Eintrag einen Link zu last.fm oder YouTube zum weiteren reinhören.
Das ganze ist natürlich work-in-progress, d.h. am besten hin und wieder mal für ein update vorbeischauen.
Russell Allen / Jorn Lande – The Revenge (CD oder MP3): Wenn sich zwei Ausnahmesänger zu einem Album zusammenfinden, kann es nur zwei Ergebnisse geben; totale Katastrophe oder perfekte Genialität. Bei Allen (Symphony X) und Lande (Masterplan) kam letzteres heraus und somit konnten sie mit “The Revenge” schon ihr zweites Album vorstellen, das durch mitreißende Gitarrenriffs, tolle Kompositionen und vor allem durch die beiden Stimmen überzeugen kann. Für Fans von Power Metal im Stile von Avantasia oder Savatage ein absoluter Reinhörtipp. Wer mag, kann auch hier meine etwas längere Rezension lesen.
Weblinks: http://www.symphonyx.com, Russell Allen / Jorn Lande bei last.fm
Lake of Tears – The Neonai (CD oder MP3): “The Neonai” ist eigentlich ein aus der Not geborenes Album, weil sich die Band in der Auslösung befand, aber noch einen Plattendeal zu erfüllen hatte; seit 2003 gibt es die Band wieder. Das Intro des Albums kommt langsam daher, geht dann direkt in das treibende “Return of Ravens” über. Die Schweden schaffen es direkt, den Hörer mit einem fetten Soundteppich zu fesseln, ohne auch nur im geringsten überproduziert zu klingen. “The Shadowshires” bringt das Tempo etwas runter, aber die Stimme von Daniel Brennare fesselt weiterhin. Durch das ganze Album durch wird eine hohe Qualität gehalten, der Klang ist einzigartig. Das Outtro hat mich beim ersten hören glauben lassen, mein Player spielt verrückt, ist es doch eine unerwartete Collage aus allen Tracks. Für mich ist das Teil aber ein echter Hammer, macht vor allem im Auto tierisch Spaß.
Weblinks: http://www.lakeoftears.net, Lake of Tears bei last.fm
Letzte Instanz – Schuldig (CD oder MP3): Tja, wie soll man die Instanz beschreiben? Rockmusik mit Violine und Cello und dazu gute deutsche Texte. Das ganze wird auf der Bühne mit viel Spaß präsentiert, wobei Benni Cellini auf seinem Thron immer das Bühnenbild dominiert. Das Album Schuldig stellt die derzeit letzte Veröffentlichung der Band aus Dresden dar und ist für mich neben “Ins Licht” auch eines der besten. Wer mal Lust auf Abwechslung hat und diese Mischung aus klassischen Passagen mit Vocals, die so ein bisschen Richtung Gotik gehen, der sollte hier mal reinhören. Anspieltipps sind für mich auf jeden Fall “Flucht ins Glück” und “Die Eine”.
Weblinks: www.letzte-instanz.de, Letzte Instanz auf last.fm,
Savatage – From the gutter to the stage (CD): Savatage begannen ihre Karriere als Power Metal Band, bekannt wurden sie aber durch ihre Konzeptalben und Rockopern wie Streets oder Gutter Ballet. Jon und der früh verstorbene Criss Oliva schafften es, absolut epische Stücke zu kreieren, die sehr an Klassik erinnern, Choräle enthalten, die bis dahin im Rock undenkbar waren. Songs wie “Chance” bringen das zur Perfektion, was Queen mit Bohemian Rhapsody begonnen haben. Das hier genannte Album bringt als Best of wirklich einen perfekten Karrierequerschnitt durch das ganze Programm bis 1995, wie geschaffen, um einen Einstieg in die Schaffensbreite dieser Band zu finden. Savatage haben sich 2007 aufgelöst, ihre Musik lebt aber mit dem Trans-Siberian-Orchestra und auch mit Jon Oliva’s Pain weiter.
Weblinks: www.savatage.com, Trans-Siberian Orchestra, Jon Oliva’s Pain, Jon Oliva’s Pain auf last.fm
Van Canto – Hero (CD oder MP3): Wer das erste Mal ein Lied von Van Canto nebenbei hört denkt vielleicht, eine normale Power-Metal-Band vor sich zu haben, doch weit gefehlt. Van Canto spielen a-capella metal, d.h. Schlagzeug + 5 Stimmen imitieren Bass, Keyboards und Gitarre. Gesungen werden natürlich auch die Soli, inklusive Verzerrung durch Gitarren-Amps. Das ganze klingt dermaßen genial, dass sowohl die Cover bekannter Größen wie Blind Guardian oder Iron Maiden, als auch die Eigenkompositionen abwechslungsreich und druckvoll rüberkommen. Ein echter Reinhörtipp für alle, denen die Cover von Apokalyptica zu langweilig sind (wie mir z.B.).
Weblinks: www.vancanto.de, offizieller Channel auf youtube, Van Canto auf last.fm
Rage – Carved in Stone (CD oder MP3): Inzwischen durch den Auftritt bei Raabs Eurovision Song Contest etwas bekannter, ist die Band seit 25 Jahren in Deutschlands Metal Szene eine Institution und hat auch beim Soundtrack zum Schuh des Manitu mitgewirkt. Ein bestimmtes Album herauszupicken fällt mir daher auch schwer, stellvertretend einmal das aktuelle. Peavy schafft es trotz einiger Besetzungswechsel immer den typischen Sound beizubehalten und seit einiger Zeit in Kombination mit dem Meistergitarristen Victor Smolski noch besser zu werden. Auch auf Carved in Stone werden ein paar Orchesteranleihen mit dem typisch harten Rage-Sound kombiniert, gerade der Titeltrack Carved in Stone perfektioniert dies. Dann natürlich wie immer auch schnelle harte Tracks wie z.B. Drop Dead, immer mit aktuellem Themenbezug. Trotz der harten Texte muss man Peavy live einfach sympathisch finden, ein lautes “Hallo Freunde” zu Beginn und immer einen netten Spruch auf den Lippen machen jedes Konzert aus.
Weblinks: www.rage-on.de, Rage auf last.fm
Pink Floyd – Pulse (CD oder DVD oder MP3): Was soll man dazu schon sagen? Für mich ist die Pulse einfach die mit Abstand beste Live-Performance auf CD oder DVD, die ich kenne. Der Klang ist einfach genial, vor allem der 640 kbps Track auf der DVD ist an Klangperfektion auf diesem Medium nicht zu überbieten. Die alten Herren schaffen es einfach, Klangteppiche zu produzieren und ein derart perfektes Set zusammenzustellen, dass einem nicht langweilig wird. Alleine der Ausklang, wo andere Bands irgendwelche eher langatmigen Wir-wünschen-euch-einen-guten-Heimweg-Lieder spielen, wird hier zu einem immer bombastischeren Crescendo aufgebaut. Erst Comfortably Numb, dann Run Like Hell – perfekt, anders kann man es nicht sagen.
Weblinks: www.pinkfloyd.com, Pink Floyd auf last.fm
