Dezember 12, 2010
Am Samstag rief wieder einmal der Colos-Saal in Aschaffenburg, Rage mit Vorband Sons of Seasons (die die eigentlich eingeplanten Black Thunder Ladies ersetzen) waren am Start.
Sons of Seasons ist das Nebenprojekt des Kamelot-Keyboarder Oliver Palotai und genauso hörte sich das ganze auch an. Technisch perfekte und komplexe Musik, aber irgendwie so komplex, dass ich dazu einfach keinen Zugang finde – oder anders gesagt: total langweilig. Aber das ist meine persönliche Meinung. Aber egal, nach knapp 45 Minuten war das ganze vorbei und Rage kamen auf die Bühne.
(weiterlesen …)
Dezember 9, 2010
Mittwoch Abend, Tatort Rhein-Main-Hallen Wiesbaden. Für Motörhead eröffnen an diesem Abend Grand Magus aus Schweden mit nettem Stoner-Rock, der live deutlich besser klingt, als er auf den Studio-Aufnahmen rüberkommt. Noch war etwas wenig los, vielleicht lag es ja an dem ordentlichen Schneegestöber draußen.
Bei Doro wurde es so gegen 19:45 etwas voller. In gewohnt kraftvoller Manier legte sich die Rockröhre ins Zeug, gab wie immer alles und selbst die wie üblich in lustigem Deutsch-Englisch-Mix vorgetragenen Ansagen konnten daran nichts ändern. Rundum solide Vorstellung, war wirklich ein guter Vorgeschmack für den Rest.
(weiterlesen …)
Filed under:
Musik by Chris
Dezember 3, 2010
Die WM 2022 findet in Katar statt – im Sommer. Na viel Spaß, Fußball bei 50 Grad zu spielen. Obwohl, die Scheichs haben ja Übung darin, auch Ski in der Wüste zu fahren, klimatisiert man die Stadien eben. Ach ja, WM-taugliche Stadien gibt es da auch eher wenig; macht nix, baut man eben 12 neue in dem Land von 200×60 km Ausmaß (d.h. ein bisschen kleiner als Schleswig-Holstein), zur Not kann man sie danach ja wieder abreißen.
Noch ein paar Fakten:
- Größe Katar: 11.000 qkm, Größe Schleswig Holstein: 16.000 qkm
- Einwohner Katar: 1 Mio, Einwohner Berlin: 3 Mio
- aber: das höchste pro-Kopf-Einkommen der Welt!
Naja, so bleiben wenigstens ein paar $ für die Fifa-Chefs übrig 
November 23, 2010
Googles neuestes Feature ist die Instant Preview, bei der rechts neben den Suchergebnissen eine Vorschau auf die Website angezeigt wird. Sobald man den ersten Link anklickt, erscheint diese Einblendung und folgt der Maus.
Da ich das ganze ziemlich nervig finde und keinen wirklichen Nutzen darin sehe, habe ich nach einem Weg gesucht, es abzuschalten. In den Einstellungen findet sich leider nichts, also halt auf die harte Tour.
Ich habe sowieso AdBlock Plus als Chrome Extension installiert (die für Firefox geht natürlich auch). Dann dort in den Einstellungen folgende Zeilen hinzufügen:
google.com##.vspi
google.com##.vspib
google.com###vspb
google.de##.vspi
google.de##.vspib
google.de###vspb
Das ganze sieht in Chrome so aus:

Danach ist auf der deutschen und der englischen Google-Seite wieder Ordnung.
November 21, 2010
Durch die Ablehnung von Kondomen durch den Papst hat die katholische Kirche den Kampf gegen Aids nicht gerade erleichtert. Man hatte sich inzwischen damit abgefunden, dass der Chef des einen Fanclubs Gottes ein bisschen weltfremd und dann das – in der Vatikanzeitung werden Auszüge eines Interviews veröffentlicht, in der der Papst die Nutzung von Kondomen in begründeten Einzelfällen zulässt. Und als Beispiel führt er männliche Prostituierte an. Bin ich der einzige, der das etwas, ich sag mal seltsam, findet? Ich weiß ja nicht, was in dem Kleinstaat so als Einzelfall alles gilt, aber dann kann man sicherlich auch 1-2 Afrikanern in besonders gefährdeten Ländern der Welt oder anderen “Randgruppen” in “Einzelfällen” die Nutzung erlauben, ohne dass denen versprochen wird, dass der Himmel einstürzt. Mann, Mann, Mann…und dann fragt man sich, warum die Leute aus der Kirche austreten.
Filed under:
Warum by Chris
November 14, 2010
Wer größere Dateien tauschen will, bedient sich oft eines P2P-Netzwerkes. Wer den Medien glaubt (und meine eigene Erfahrung ist auch nicht wesentlich anders) weiß, dass 80% des Inhaltes entweder illegaler oder pornographischer Natur sind – oder beides. Aus diesem Grund ist es nicht ganz ohne Risiko, sich dort mit einem Client zu bewegen.
Eben auf lifehacker.com kam mir ein Artikel unter, der das System einmal ganz anders aufzieht: USB-Sticks in Gebäude einzementiert, von jedem nutzbar. Diese sogenannten Dead Drops sollen von vorbeiziehenden Usern genutzt werden, um Dateien zu speichern und ihrerseits wieder neue Files auf ihre Rechner zu ziehen.
Würde ich so etwas nutzen? Bin ich bescheuert – da kann ich mir auch direkt einen Trojaner saugen und auf meinen Rechner packen. Schön ist auch die Idee, ein paar illegale Inhalte (Kinderpornographie wäre doch eine Idee) auf den Sticks zu platzieren und diese per autorun direkt auf jeden angeschlossenem Rechner anzuzeigen. Die Polizei würde sich freuen. Was ein Bullshit.
Filed under:
Warum by Chris
Oktober 28, 2010
Früher der Knaller im Netz, heute ein Kandidat für die Liste der bedrohten Arten: MySpace, eines der sozialen Netzwerke für Künstler. Meiner Meinung nach war MySpace ja schon immer eine Totgeburt, weil die Layouts einfach nur als katastrophal zu bezeichnen sind, aber mir glaubt ja keiner. Egal, gerade wieder so ein absolut typisches Beispiel gefunden…

Wer schaut sich so etwas freiwillig an?
Filed under:
Warum by Chris
Oktober 24, 2010
Wer Google Mail so konfiguriert hat, dass es andere Email-Konten abfragt verwendet wahrscheinlich auch die Option, Mails mit dem Absender des Alternativkontos zu versehen. Im Web-Interface kann man dazu einfach beim Versenden im From-Feld das Konto wählen und ab geht die Post.
Klasse, endlich alle Email-Konten gesammelt auf ein Konto bei Google zusammenziehen und damit eine echte Inbox mit gutem Spam-Filter verwenden, dachte ich mir. Meine Primäradresse konnte ich so mit neuen Features weiterverwenden.
Aber nachdem ich dann auf meinem Android-Handy eine Mail verschicken wollte, kam die Ernüchterung: Keine Auswahl des Absenderkontos. Ein bisschen herumsuchen brachte die, wenn auch etwas unbefriedigende, Lösung. Der Mail-Client auf dem Handy verwendet zum versenden die Adresse, die im Web-Interface als Standard eingestellt ist. Also kann ich wenigstens meine Wunschadresse weiterverwenden. Schnell unter Settings->Accounts and Import->Send mail as das neue Konto mit “make default” als Standard eingestellt und damit verwendet das auch der Mobilclient.

Oktober 12, 2010
Schon kurz nach dem Einlass startet mit Adimiron die erste Gruppe des Abends. Die italienischen Trash-Metaller werden wenig begeistert empfangen, der Großteil des Publikums ist noch draußen rauchen und quatschen – und einen wirklichen Anreiz hereinzukommen, schafft die Band auch nicht. Langweiliges Herumgedaddel ohne Konzept, eher Lärm als Musik.
Bald taucht mit Sworn Amongst die Ablöse auf, die aber auch nicht wirklich mehr bieten. Das Land hat mit Großbritannien gewechselt, der Sänger ist zu verstehen, aber der Funke will nicht überspringen. Naja, für die Vorgruppen scheint heute keiner gekommen zu sein.
Kurz nach 22 Uhr ist dann der Umbau für Annihilator fertig und die beginnen mit einem Track des aktuellen Albums ANNIHILATOR (Coward wars glaube ich), gefolgt von Clowns on Parade und King of the Kill. Keine 10 Sekunden, nachdem Jeff Waters mit seiner LED-beleuchteten Gitarre hinter der Bühne hervorkam, war die Stimmung da. Ein Knaller folgt dem anderen, die Band aus Kanada schöpft aus dem Vollen. Begleitet seit 8 Jahren vom tollen Rhythmus-Gitarristen und Sänger Dave Padden spielt Waters ein Gitarrensolo nach dem anderen, immer perfekt auf den Song geschrieben mit einer Leichtigkeit herunter, so dass zwischendrin immer noch mit einer Hand die erste Reihe abgeklatscht werden kann.
Das Publikum geht die kompletten 2 Stunden mit, singt und klatscht was das Zeug hält und man erkennt, warum Annihilator den langen Weg aus Kanada immer wieder gerne macht. Am Ende bleibt mir nur die Frage, warum mein letztes Annihilator-Konzert so ca. 1994 mit dem Erscheinen des Albums “King of the Kill” gewesen ist. Unbedingte Live-Empfehlung!
Noch ein kleiner Bonus am Rande – ein komplettes Greatest Hits Album von Annihilator (Total Annihilation) kann man sich hier kostenlos herunterladen.
Filed under:
Musik by Chris
Oktober 4, 2010
Am Wochenende bin ich aus dem 2-wöchigen Urlaub zurückgekehrt, daher auch in dieser Zeit keine Postings. Auf den insgesamt 4 Flügen mit Emirates habe ich mich bei fast jeder Ansage oder der Werbung im onboard-Entertainment im Flieger gefragt – warum gibt es eigentlich keine ehrlichen Airlines? Das ganze ist nicht als Kritik an Emirates speziell gedacht, es trifft bisher eigentlich auf jede Fluglinie zu, mit der ich unterwegs war.
“Vielen Dank, dass Sie Emirates gewählt haben” – habe ich nicht wirklich, mein Pauschalanbieter hat halt die Flüge angeboten und die Zeiten passten. Eine wirkliche Wahl hatte ich im Reisebüro nicht.
(weiterlesen …)
Filed under:
Warum by Chris